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Normenübersicht

Hier finden Sie eine Übersicht aller uns bekannten Normen. Für eine nähere Beschreibung klicken Sie einfach auf die entsprechende Norm.

Fehlt Ihnen bei der Liste eine Norm? Dann kontaktieren Sie uns bitte hier und wir werden Ihnen eine Beschreibung der Norm per E-Mail zukommen lassen. Ebenso werden wir die Norm in diese Liste nebst Beschreibung aufnehmen.

Übersicht:

EN 136 Atemschutzgeräte-Vollmasken
EN 140 Atemschutzgeräte-Halbmasken und Viertelmasken
EN 143 Atemschutzgeräte-Partikelfilter
EN 149 Atemschutzgeräte-Filtrierende Halbmasken zum Schutz gegen Partikel
EN 166 Persönlicher Augenschutz, allgemeine Anforderungen
EN 169 Schweißerfilter
EN 175 Spezifikationen für die Sicherheitsanforderungen an die Augen- und Gesichtsschutzgeräte für das Schweißen
EN 340 Schutzkleidung: Allgemeine Anforderungen
EN 342 Schutzkleidung gegen Kälte
EN 343 Wetterschutz-Bekleidung
EN 344-1 / EN ISO 20344 Allgemeine Forderungen und Prüfungen für Sicherheitsschuhe, Schutzschuhe und Berufsschuhe
EN 345-1 / EN ISO 20345 Sicherheitsschuhe
EN 346-1 / EN ISO 20346 Schutzschuhe
EN 347-1 / EN ISO 20347 Berufsschuhe
EN 352 Gehörschützer: Anforderungen an Sicherheit und Prüfungen
EN 353 PSA gegen Absturz: Mitlaufende Auffanggeräte
EN 354 PSA gegen Absturz: Verbindungsmittel
EN 355 PSA gegen Absturz: Falldämpfer
EN 358 PSA für Haltefunktion und zur Verhinderung von Abstürzen: Haltesysteme
EN 360 PSA gegen Absturz: Höhensicherungsgeräte mit automatischer Bremse
EN 361 PSA gegen Absturz: Auffanggurte
EN 362 PSA gegen Absturz: Verbindungselemente
EN 363 PSA gegen Absturz: Auffangsysteme
EN 364 PSA gegen Absturz: Prüfverfahren
EN 365 PSA gegen Absturz: Allgemeine Anforderungen an Gebrauchsanleitung und Kennzeichnung
• EN 366 Schutz gegen Hitze und Feuer
• EN 367 Schutz gegen Hitze und Flammen
• EN 373 Beurteilung des Materialwiderstandes gegen flüssige Metallspritzer
EN 374 Schutzhandschuhe gegen Chemikalien und Mikroorganismen
EN 381 Schutzkleidung für die Benutzer von handgeführten Kettensägen
EN 388 Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken
EN 397 Industrieschutzhelme
EN 405 Filtrierende Halbmasken mit Ventilen zum Schutz gegen Gase oder Gase und Partikel
EN 407 Schutzhandschuhe gegen thermische Risiken
EN 420 Allgemeine Anforderungen für Handschuhe
• EN 421 Schutzhandschuhe gegen Ionisierende Strahlen und radioaktiven Risiken
EN 455 Medizinische Handschuhe zum einmaligen Gebrauch
EN 458 Gehörschutz
• EN 465 Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien (spraydicht)
• EN 466 Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien (flüssigkeitsdicht)
• EN 467 Schutzkleidung für die Verwendung mit chemischen Stoffen
• EN 469 Schutzkleidung für die Feuerwehr
EN 470-1 Schweißerschutz
EN 471 Warnkleidung
• EN 510 Schutzkleidung gegen das Verfangen in beweglichen Teilen
EN 511 Schutzhandschuhe gegen Kälte
EN 531 Schutz für hitzeexponierte Industriearbeiter
• EN 532 Schutzkleidung gegen Hitze und Flammen
EN 533 Schutzkleidung gegen Hitze und Flammen (bei Materialkombinationen)
EN 659 Schutzhandschuhe für die Feuerwehr
EN 795 Anschlageinrichtungen
EN 812 Industrie Anstoßkappen
EN 943-2 Schutzkleidung gegen flüssige und gasförmige chemische Produkte
• EN 1073-2 Schutzkleidung gegen radioaktive Kontamination
• EN 1082-1 Handschuhe und Armschützer gegen Schnitt- und Stichverletzungen durch Handmesser
EN 1149 Antistatische Schutzkleidung
• EN 1731 Augen- und Gesichtsschutz aus Drahtgewebe
EN ISO 11611 Schutzkleidung für Schweißen und verwandte Verfahren
EN ISO 11612 Hitzebeständige Kleidung
EN 12477 Schutzhandschuhe für Schweißer
EN 13034 Typ 6 Chemikalienschutz
EN 13982-1 Partikeldichte Schutzkleidung
EN 14058 Kleidungsstück zum Schutz vor kaltem Klima
EN 14116 Schutz gegen Hitze und Flammen
• EN 14126 Schutzkleidung gegen Infektionserreger
EN 14387 Atemschutzgeräte-Gas und Kombinationsfilter
EN 14605 Schutzkleidung gegen flüssige chemische Produkte
EN ISO 20471 Warnkleidung (überarbeitete Warnschutz-Norm ab September 2013)
• EN 50365 Elektrisch isolierende Schutzhelme
• EN 60903 Schutzhandschuhe für den Einsatz bei Hochspannungs-Risiken (BS 697)
IEC 61482-2 / EN 61482-1-1 / EN 61482-1-2

 

EN 136 Atemschutzgeräte-Vollmasken (zurück zur Übersicht)

Diese Norm beschreibt die Prüfverfahren für die Ermittlung der Temperaturfestigkeit, der Schlag- und Stoßfestigkeit, der Flammbeständigkeit, der Wärmestrahlungsfestigkeit, der Zugfestigkeit, der Reinigungs- und Desinfiziermittelbeständigkeit. Die Markierung muss außerdem das Zeichen des Herstellers und eine Information aufweisen.

EN 140 Atemschutzgeräte-Halbmasken und Viertelmasken (zurück zur Übersicht)

Diese Norm beschreibt das Prüfverfahren für die Ermittlung der Schlag- und Stoßfestigkeit, der Reinigungs- und Desinfiziermittelbeständigkeit, der Temperaturfestigkeit, der Flammbeständigkeit und des Atemwiderstandes.

EN 143 Atemschutzgeräte-Partikelfilter (zurück zur Übersicht)

Diese Norm beschreibt die Prüfverfahren für die Ermittlung der Schlag- und Stoßfestigkeit, der Temperaturbeständigkeit, der Feuchtigkeitsfestigkeit, der Besändigkeit in korrosiven Umgebungen, der mechanischen Festigkeit und des Atemwiderstandes.

EN 149 Atemschutzgeräte-Filtrierende Halbmasken zum Schutz gegen Partikel (zurück zur Übersicht)

Diese Masken dienen zum Schutz sowohl gegen feste als auch gegen flüssige Aerosole. Es gibt 3 Geräteklassen: FFP1 (für feste gesundheitsschädliche fibrogene Partikel und flüssige Aerosole bis zum 4-fachen des MAK-Wertes), FFP2 (für feste und rauchförmige, mindergiftige Partikel sowie flüssige Aerosole bis zum 10-fachen des MAK-Wertes) und FFP3 (für feste, giftige Partikel sowie flüssige Aerosole bis zum 30-fachen des MAK-Wertes).

Der MAK-Wert (Mittlere Arbeitsplatz Konzentration) ist die Konzentration, die über einen Berechnungszeitraum gemessen wird (z.B. ein 8 Stunden-Tag). Übersteigt der MAK-Wert die Konzentration, die jeder Mensch ohne Gefährdung seiner Gesundheit ausgesetzt werden kann, ist ein Atemschutz erforderlich. Der MAK-Wert ist auf dem Toxizitätsblatt der manipulierenten Produkte angegeben.

EN 166 Persönlicher Augenschutz, allgemeine Anforderungen (zurück zur Übersicht)

Diese Norm ist maßgebend für jedes individuelles Schutzgerät, dass das Auge vor Gefahrenpotenzialen schützt, mit Ausnahme nuklearer Strahlung, Röntgenstrahlen, Laserlichtemission und aus Tieftemperaturquellen kommen IR-Licht. Nicht anwendbar auf Augenschutzgeräte, für die es eigene Normen gibt (Laserlicht-Augenschutz, Sonnenschutzbrillen für allgemeine Einsätze, ...).

Bedeutung der Symbole:

S:
erhöhte mechanische Festigkeit: 22 mm Kugel, Beschuß mit 5,1 m/s
F:
geringe Energie: 6 mm Kugel, Beschuß mit 45 m/s
B:
mittlere Energie: 6 mm Kugel, Beschuß mit 120 m/s
A: hohe Energie: 6 mm Kugel, Beschuß mit 190 m/s
3: Flüssigkeiten beständig (Tröpfchen und Ausstoß)
4: Grobstaub beständig (Größe > 5 Mikron)
5: Feinstaub- und gasbeständig (Größe < 50 Mikron)
8: Kurzschlusslichtbogen beständig
9: Beständig gegen Schmelzmetallspritzer und Heißkörperkontakt
T: Mechanische Beständigkeit bei Extremtemperaturen
N: Beschlag beständig
K: Kratzbeständig (feine Partikel)


EN 169 Schweißerfilter
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Diese Norm ist maßgebend für Schweißfilter und damit zusammenhängenden Techniken.

EN 175 Spezifikationen für die Sicherheitsanforderungen an die Augen- und Gesichtsschutzgeräte für das Schweißen (zurück zur Übersicht)

Diese Norm legt die Spezifikationen für die Sicherheitsanforderungen an die Augen- und Gesichtsschutzgeräte für das Schweißen und damit zusammenhängende Techniken fest.

EN 340 Schutzkleidung: Allgemeine Anforderungen (zurück zur Übersicht)

Referenznorm, die nicht alleine angewendet werden kann, sondern nur in Verbindung mit einer anderen Norm, die Anforderungen an die Schutzleistung enthält.

Diese Norm legt allgemeine Leistungsanforderungen an die Ergonomie, die Unschädlichkeit, die Größensysteme, die Haltbarkeit, die Verschleißung, die Kompatibilität und die Kennzeichnung der Schutzkleidung fest. Sie regelt auch die Anforderungen an die vom Hersteller zusammen mit der Schutzkleidung gelieferten Informationen.

EN 342 Schutzkleidung gegen Kälte (zurück zur Übersicht)

Die Schutzkleidung wird bei Arbeiten in kühler Umgebung getragen. Um optimalen Schutz zu bieten, muss die Bekleidung als Anzug (z.B. Parka und Latzhose) getragen werden. Weiterhin entsprechende Kopf- und Handbedeckung sowie Schutzschuhe. Bei dem Prüfverfahren nach EN 342 wird die Wärmeisolation sowie die Luftdurchlässigkeit getestet.

EN 343 Wetterschutz-Bekleidung (zurück zur Übersicht)

Diese Schutzbekleidung wird bei allen Arbeiten eingesetzt, die im Freien und bei schlechtem Wetter ausgeführt werden. Die Europäische Norm klärt die Anforderungen an die Schutzkleidung gegen schlechtes Wetter. Die geprüften Parameter dieser Norm sind der Wasserdurchgangswiderstand (Wasserdichtheit) und der Wasserdampfdurchgangswiderstand (Atmungsaktivität).

Diese beiden Parameter werden in 3 Klassen eingestuft. Für den Wasserdurchgangswiderstand gefordert werden:

Klasse 1 = > 8000 Pa vor der Vorbehandlung des Gewebes
Klasse 2 = > 8000 Pa nach der Vorbehandlung und vor der Vorbehandlung des Gewebes und der Nähte
Klasse 3 (beste Note) = > 13000 Pa nach der Vorbehandlung des Gewebes und der Nähte und vor der Vorbehandlung der Nähte

Für den Wasserdampfdurchgangswiderstand:

Klasse 1 Ret > 150
Klasse 2 Ret 20 > = 150
Klasse 3 (beste Note) Ret 0 > = 20

EN 344-1 / EN ISO 20344 Allgemeine Forderungen und Prüfungen für Sicherheitsschuhe, Schutzschuhe und Berufsschuhe (zurück zur Übersicht)

In dieser Norm sind die allgemeinen Forderungen und Prüfverfahren für Sicherheitsschuhe, Schutzschuhe und Arbeitsschuhe festgelegt. Diese Norm gilt nur gemeinsam mit den Normen EN 345-1 / EN ISO 20345, EN 346-1 / EN ISO 20346 und EN 347-1 / EN ISO 20347, in denen die Forderungen für Schuhe der verschiedenen Gefahrenklassen angegeben sind.

EN 345-1 / EN ISO 20345 Sicherheitsschuhe (zurück zur Übersicht)

Sicherheitsschuhe nach EN 345-1 / EN ISO 20345 sind mit einer Zehenkappe versehen, die bei schlagartigen Belastungen von max 200 Joule und Druckbelastungen von 15 kN ausreichenden Schutz bieten und werden in verschiedene Kategorien eingeteilt. Unterteilt wird von S1 bis S3 sowie SB und SBP. Grob gesagt haben die Klassifizierungen folgende Eigenschaften:

S1/SB = diese Schuhe bieten eine Schutzkappe
S1P/SBP = diese Schuhe bieten eine Schutzkappe und eine durchtrittsichere Sohle
S2 = diese Schuhe bieten eine Schutzkappe und einen Schutz vor Feuchtigkeit und Nässe
S3 = diese Schuhe bieten eine Schutzkappe, einen Schutz vor Feuchtigkeit und Nässe sowie eine durchtrittsichere Sohle

Bei Gummistiefeln spricht man von S4 und S5 Stiefeln.

S4 = diese Stiefel bieten eine Schutzkappe und einen Schutz vor Feuchtigkeit und Nässe
S5 = diese Stiefel bieten eine Schutzkappe, einen Schutz vor Feuchtigkeit und Nässe sowie eine durchtrittsichere Sohle

Bei den Schutzkappen kommen heutzutage verschiedene Materialien zum Einsatz. Die Stahlkappe ist die am weitesten verbreitete Variante. Möglich sind zu dem Kappen aus Aluminium und aus Kunststoff, ganz neu sind sogar Schutzkappen aus Titan.

Bei den durchtrittsicheren Sohlen werden heutzutage zwei verschiedene Materialien genommen: entweder eine Stahlsohle oder eine Kevlarsohle.

EN 346-1 / EN ISO 20346 Schutzschuhe (zurück zur Übersicht)

Spezifikationen der Schutzschuhe, die mit "P" gekennzeichnet werden. Diese Schuhe sind mit einer Zehenkappe versehen, die bei schlagartigen Belastungen von max 100 Joule und Druckbelastungen von 10 kN ausreichenden Schutz bieten.

EN 347-1 / EN ISO 20347 Arbeitsschuhe (zurück zur Übersicht)

Spezifikationen der Schutzschuhe, die mit "O" gekennzeichnet werden. Diese Schuhe unterscheiden sich von den Sicherheitsschuhen dadurch, dass sie keine Zehenschutzkappe gegen schlagartige Belastungen und Druckbelastungen besitzen.

EN 352 Gehörschützer (zurück zur Übersicht)

Ein guter Gehörschutz lässt die Sprache durch (schwache Stärke) und bringt die unerträglichen Geräusche auf ein vernünftiges Niveau (zwischen 75 und 85 dB).

Geräuschentwicklung am Arbeitsplatz ist messbar und der SNR-Wert (Standard Noise Reduction: Schalldämmmaß) wird als einfaches Auswahlelement verwendet.

EN 352-1
Kapselgehörschutz
EN 352-2
Gehörschutzstöpsel
EN 352-3
Am Industrieschutzhelm aufsteckbare Gehörschutzkapseln.

Die Normen beschreiben die Anforderungen für die Konstruktion, Konzeption, Leistungen und Prüfverfahren. Sie definieren die Bereitstellung von Informationen bezüglich der Eigenschaften.

EN 353 PSA gegen Absturz: Mitlaufende Auffanggeräte (zurück zur Übersicht)

Die Europäische Norm 353 unterteilt sich in zwei Unternormen:

EN 353-1 Mitlaufende Auffanggeräte an fester Führung
System aus einem mitlaufendem Auffanggerät mit automatischer Blockierung mit fester Führung (Schiene, Kabel, ...). Ein Element der Falldämpfung kann in die Einheit integriert werden. Z.B. für vertikale Bewegung oder Fortbewegung auf geneigten Flächen mit großer Bewegungsfreiheit.

EN 353-2 Mitlaufende Auffanggeräte an beweglicher Führung
System aus einem mitlaufendem Auffanggerät mit automatischer Blockierung mit beweglicher Führung (Seil, Kabel, ...). Ein Element der Falldämpfung kann in die Einheit integriert werden. Z.B. für vertikale Bewegung oder Fortbewegung auf geneigten Flächen mit großer Bewegungsfreiheit.

EN 354 PSA gegen Absturz: Verbindungsmittel (zurück zur Übersicht)

Verbindungsmittel oder Bestandteil eines Systems. Verbindungsmittel können Seile, Synthetikfasern, Metallkabel, Gurte oder Ketten sein. Die maximale Länge beträgt 2 m. Achtung: ein Verbindungsmittel ohne Falldämpfung darf nicht als Auffangsystem eingesetzt werden. Z.B.: kann nur verwendet werden, um eine Annäherung an eine Gefahrenzone mit Sturzrisiko zu vermeiden.

EN 355 PSA gegen Absturz: Falldämpfer (zurück zur Übersicht)

Bestandteil eines Auffangsystems, der eine Abstursicherung aus großer Höhe garantiert und den Aufprall mindert. Z.B.: für geringe und kurzfristige Fortbewegung. Ein doppeltes Sicherungsseil (Y) erlaubt das sichere Übersteigen von Hindernissen.

EN 358 PSA für Haltefunktion und zur Verhinderung von Abstürzen: Haltesysteme (zurück zur Übersicht)

Ein Haltesystem bei der Arbeit besteht aus verschiedenen miteinander verbundenen Elementen (Haltegurt und Verbindungsmittel), die sich zu einem Gesamtsystem ergänzen. Z.B. zum sicheren Halt am Arbeitsplatz unter Befreiung der Hände oder zur Vermeidung einer Annäherung an eine Gefahrenzone.

EN 360 PSA gegen Absturz: Höhensicherungsgeräte mit automatischer Bremse (zurück zur Übersicht)

Höhensicherungsgeräte mit automatischer Blockierfunktion und einem System zum Spannen und Abbremsen des Verbindungsmittels. Ein Element der Falldämpfung kann in die Einheit integriert werden. Z.B.: für vertikale Bewegung oder Fortbewegung auf geneigten Flächen mit großer Bewegungsfreiheit.

EN 361 PSA gegen Absturz: Auffanggurte (zurück zur Übersicht)

Vorrichtung zum Halten des Körpers und zum Auffangen von Stürzen. Der Auffanggurt kann aus Gurten, Schlaufen und anderen Elementen bestehen; diese Elemente sind dem Körper so angepasst und so verteilt, dass sie ihn während des Sturzes und danach richtig festhalten.

EN 362 PSA gegen Absturz: Verbindungselemente (zurück zur Übersicht)

Verbindungselement oder Bestandteil eines Systems. Ein Verbindungselement kann ein Karabiner oder ein Haken sein.

EN 363 PSA gegen Absturz: Auffangsystem (zurück zur Übersicht)

Teile eine PSA gegen Stürze aus großer Höhe, die miteinander verbunden sind und dazu bestimmt sind, den Sturz aufzuhalten. Ein Auffangsystem muss zumindest einen Auffanggurt und eine Absturzsicherung enthalten.

EN 364 PSA gegen Absturz: Prüfverfahren (zurück zur Übersicht)

Beschreibt die verschiedenen Prüfmethoden für die verschiedenen PSA gegen Stürze aus großer Höhe, sowie die verwendeten Versuchsgeräte.

EN 365 PSA gegen Absturz: Allgemeine Anforderungen an Gebrauchsanleitung und Kennzeichnung (zurück zur Übersicht)

Beschreibung der Kennzeichnung, mit der eine PSA gegen Stürze aus großer Höhe versehen werden muss, sowie die Informationen, die in der Gebrauchsanweisung zu finden sein müssen.

EN 374 Schutzhandschuhe gegen Chemikalien und Mikroorganismen (zurück zur Übersicht)

Ein Handschuh wird als beständig gegen Chemikalien angesehen, wenn ein Schutzindex von mindestens Klasse 2 bei drei Prüfchemikalien (aus der vorgeschriebenen Liste von 12 Chemikalien) erreicht wird.

Die Liste der Prüfchemikalien umfasst (Kennbuchstabe - Chemikalie): A - Methanol , B - Aceton, C - Acetonitril, D - Dichloromethan, E - Kohlenstoffdisulfit, F - Tuluol, G - Diethylamin, I = Tetrahydrofuran, J - n-Heptan, K - Natriumhydroxid 40%, L - Schwefelsäure 96%.

Der Schutzindex umfasst sechs Klassen:

Durchbruchzeit > 10 min = Klasse 1
Durchbruchzeit > 30 min = Klasse 2
Durchbruchzeit > 60 min = Klasse 3
Durchbruchzeit > 120 min = Klasse 4
Durchbruchzeit > 240 min = Klasse 5
Durchbruchzeit > 480 min = Klasse 6

Ein Handschuh wird als beständig gegen Mikroorganismen angesehen, wenn er mindestens der Leistungsstufe 2 nachfolgender Auflistung entspricht. Nur unter dieser Voraussetzung kann eine Kennzeichnung mit dem Piktogramm für Mikroorganismen erfolgen.

Leistungsstufe Niveau 3 = AQL > 0,65
Leistungsstufe Niveau 2 = AQL > 1,50
Leistungsstufe Niveau 1 = AQL > 4,00

Annehmbare Qualitätsgrenzlage (AQL) ist die maximale Anzahl fehlerhafter (undichter) Handschuhe eines Loses oder einer Charge in Prozent.

Aufgrund der Beschaffenheit dieser Produkte sind die erzielten Testergebnisse Durchschnittswerte. Wenn die Handschuhe gemäß den mitgelieferten Angaben benutzt werden, haben Sie eine lange Lebensdauer. Die Handschuhe bieten keinen vollen Schutz, wenn sie beschädigt, falsch oder stärker als angegeben benutzt werden. Bei den geprüften Chemikalien handelt es sich um Laborergebnisse , die in der Praxis abweichen können. Trageversuche sind daher angeraten.

EN 381 Schutzkleidung für die Benutzer von handgeführten Kettensägen (zurück zur Übersicht)

Diese Norm legt die Anforderungen für Schutzkleidung gegen Schnittverletzungen durch handbetriebene Kettensägen fest.

Sie besteht aus mehreren Teilen:

EN 381-5
Legt die Anforderungen an die Beinschützer fest.
EN 381-7
Legt die Anforderungen an die Schutzhandschuhe fest.
EN 381-9
Legt die Anforderungen an die Schutzgamaschen fest.
EN 381-11 Legt die Anforderungen an die Schutzwesten fest.

Die Schnittversuche werden gemäß vier Geschwindigkeiten der Kettensäge simuliert:

16 m/s = Klasse 0
20 m/s = Klasse 1
24 m/s = Klasse 2
28 m/s = Klasse 3

Die von den Beinschützern abgedeckte Schutzzone wird mit den drei Buchstaben A, B und C gekennzeichnet, die durch den Anti-Schnitt-Komplex abgedeckte Oberfläche angeben (Typ A, Typ B oder Typ C).

EN 388 Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken (zurück zur Übersicht)

Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken müssen für mindestens eine der Eigenschaften (Abrieb-, Schnitt-, Durchstich- oder Weiterreißfestigkeit) die Leistungsstufe 1 erreichen.

Gemäß EN 420 beruhen die Leistungsstufen auf den Ergebnissen von Laborprüfungen, die nicht unbedingt den aktuellen Bedingungen am Arbeitsplatz entsprechen!

EN 397 Industrieschutzhelme (zurück zur Übersicht)

Sie tragen eine Markierung: Nummer der europäischen Norm, Name und Kennung des Hersteller, Jahr und Quartal der Herstellung, Helmsorte, Helmgröße oder Größenbereich. Die Hinweise für die Einstellung, Benutzung, Reinigung, Desinfizierung, Wartung, Kontrolle und Lagerung werden in der Gebrauchsanleitung gegeben.

EN 405 Filtrierende Halbmasken mit Ventilen zum Schutz gegen Gase oder Gase und Partikel (zurück zur Übersicht)

Diese Norm beschreibt die Prüfverfahren für die Ermittlung der Schlag- und Stoßfestigkeit, der Abnutzungsbeständigkeit, der Flammbeständigkeit und des Atemwiderstandes.

EN 407 Schutzhandschuhe gegen thermische Risiken (zurück zur Übersicht)

Handschuhe nach dieser Norm werden nach folgenden Kriterien bewertet (Bewertungsmöglichkeit): Brennverhalten (1-4), Kontaktwärme (1-4), Konvektive Hitze (1-4), Strahlungswärme (1-4), Belastung durch kleine Spritzer geschmolzenen Metalls (1-4), Belastung durch große Mengen flüssigen Metalls (1-4). Je Höher die Ziffer, desto besser das Prüfergebnis. Wurde keine Prüfung in einem der Kriterien durchgeführt, wird dies mit einem x markiert.

EN 420 Allgemeine Anforderungen für Handschuhe (zurück zur Übersicht)

Diese Norm legt die für alle Schutzhandschuhe anzuwendenden relevanten Prüfverfahren und die allgemeinen Anforderungen zu Gestaltungsgrundsätzen, Handschuhkonfektionierung, Widerstand des Handschuhmaterials gegen Wasserdurchdringung, Unschädlichkeit, Komfort und Leistungsvermögen, sowie die vom Hersteller vorzunehmende Kennzeichnung und vom Hersteller zu liefernden Informationen fest.

EN 455 Medizinische Handschuhe zum einmaligen Gebrauch (zurück zur Übersicht)

EN 455-1
Diese Norm legt Anforderungen und Prüfung auf Dichtigkeit von medizinischen Handschuhen zum einmaligen Gebrauch fest.
EN 455-2
Diese Norm legt Anforderungen und Prüfmethoden der physikalischen Eigenschaften medizinischer Handschuhe zum einmaligen Gebrauch (d.h. Operations- und Untersuchungs-/Pflegehandschuhe) fest, um sicherzustellen, das der Gebrauch ausreichenden Schutz vor Kontamination für Patient und Anwender gewährleistet und aufrechterhalten wird.
EN 455-3
Diese Norm legt Anforderungen für die Bewertung der biologischen Sicherheit von medizinischen Einmalhandschuhen fest. Sie enthält die Anforderungen für die Kennzeichnung, die Handschuhverpackung und die Bereithaltung von Informationen über die angewendeten Prüfmethoden. Weiterhin ist eine Zusammenfassung von immunologischen Methoden zur Bestimmung von löslichen Proteinen und Allergenen enthalten.

EN 458 Gehörschutz (zurück zur Übersicht)

Diese Norm gibt Empfehlungen für die Wahl, den Gebrauch, die Pflege und Hinweise für die Verwendung.

EN 470-1 Schweißerschutz (zurück zur Übersicht)

Diese Kleidung schützt gegen kleine Metallspritzer (Schweißperlen) und gegen kurzzeitigen Kontakt mit Flammen. Schutzkleidung für Schweißen und ähnliche Verfahren, Schutzkleidung gegen Hitze und Flammen. Diese Schutzkleidung brennt nicht weiter, wenn sie unbeabsichtigt mit einer Zündflamme berührt wird. Sie schützt den Träger gegen Metallspritzer beim Schweißen oder Schneiden, aber nicht unbedingt gegen größere Mengen von flüssigem Metall bei Gießarbeiten.

EN 471 Warnkleidung (zurück zur Übersicht)

Die Europäische Norm regelt die Anforderungen an das reflektierende Material, das für die Warnkleidung zu verwenden ist, sowie die Mindestflächen und die Anordnung der Materialien zueinander. Die Mindestfläche des sichtbaren Materials, das heißt des fluoreszierenden Hintergrundmaterials in Kombination mit dem reflektierenden Material, wird in 3 Klassen aufgeteilt: Die Klasse 3 ist die höchste Klasse, mit der höchsten Sichtbarkeit. Die Klasse 1 ist die geringste Sichtbarkeitsklasse, die mindestens erreicht sein muss, um ein Zertifikat zu erhalten. Das Reflexband wird in 2 Klassen nach den Mindestrückstrahlwerten unterteilt. Die Klasse 2 ist die höchste Klasse, die ein Reflexband erzielen kann.

EN 511 Schutzhandschuhe gegen Kälte (zurück zur Übersicht)

Die Norm EN 511 definiert die Testanforderungen und -methoden der Schutzhandschuhe gegen durch Konvektion oder Übertragung der weitergeleiteten Kälte bis zu -50°C. Diese Kälte kann auf klimatische Bedingungen oder eine industrielle Aktivität zurückzuführen sein.

EN 531 Schutz für hitzeexponierte Industriearbeiter (zurück zur Übersicht)

Seit 2011 ersetzt durch die neue Flammschutznorm EN 11612:2008!

Schutzkleidung, die für den Schutz gegen kurzen Kontakt mit Flammen und wenigstens einer Art von Hitze vorgesehen ist. Die Hitze kann konvektiv, strahlend oder durch große flüssige Metallspritzer verursacht werden - oder in Kombination dieser Einwirkungen eintreten. Die Anforderungen an die begrenzte Flammausbreitung müssen immer erfüllt sein.

Code A = begrenzte Flammausbreitung
Code B1-B5 = Schutz gegen konvektive Hitze
Code C1-C4 = Schutz gegen Strahlungshitze
Code E1-E3 = Schutz gegen Flüssigkeiten (E1 = 60g bis 120g, E2 = 121g bis 200g, E3 = > 201g)

EN 533 Schutzkleidung gegen Hitze und Flammen (bei Materialkombinationen) (zurück zur Übersicht)

Diese Norm legt die Leistungsanforderungen für die in Schutzkleidung verwendeten Materialien und Materialkombinationen zur Eindämmung von Feuerausbreitung fest. Die Materialien und Materialkombinationen zu Eindämmung von Feuerausbreitung werden zur Herstellung von Schutzkleidung verwendet, damit das Risiko, dass das Kleidungsstück Feuer fassen könnte, und die daraus entstehenden Gefahren minimiert werden.

Sie sind zum Schutz vor unbeabsichtigtem Kontakt mit kleinen Zündflammen gedacht, unter Bedingungen, bei denen keine wesentliche Gefahr durch Hitze besteht.

EN 659 Schutzhandschuhe für die Feuerwehr (zurück zur Übersicht)

Diese Norm gilt nur für die Schutzhandschuhe der Feuerwehrmänner im Kampf gegen Brände sowie Such- und Rettungsaktionen. Sie hält die Testmethoden und minimalen Leistungen dieser Handschuhe fest (z.B. die minimalen mechanischen Widerstandsniveaus der Norm EN 388).

EN 795 PSA gegen Absturz: Anschlageinrichtungen (zurück zur Übersicht)

Element, an dem eine persönliche Schutzausrüstung angeschlagen werden kann.

EN 812 Industrie Anstoßkappen (zurück zur Übersicht)

Sie sind in erster Linie für Einsätze in Innenräumen gedacht. Sie schützen nicht vor herabfallenden Gegenständen und dürfen nicht mit Industrieschutzhelmen verwechselt werden.

EN 943-2 Schutzkleidung gegen flüssige und gasförmige chemische Produkte, einschließlich flüssiger Aerosole und Festteilchen (zurück zur Übersicht)

Leistungsanforderungen an gasundurchlässige chemische Schutzkombinationen (Typ 1), die für Rettungsteams (ET) gedacht sind.

Diese Norm legt die Mindestanforderungen und die Prüfmethoden für belüftete und unbelüftete chemische Schutzkombinationen fest, die zu mehrmaligem Gebrauch bestimmt oder wiederverwendbar sind, einschließlich von Kleidungsstücken wie Handschuhen oder Stiefeln.

Man unterscheidet Kleidungen vom:

Typ 1 - chemische Schutzkombination «gasundurchlässig»

- 1a: mit von der Umgebungsluft unabhängigen Atemluftversorgung, z.B. isolierender unabhängiger Atemschutzapparat mit offenem Kreislauf, der mit Druckluft funktioniert und innen an der chemischen Schutzkombination getragen wird.
- 1b: mit Atemluftversorgung, z.B. durch einen isolierenden unabhängigen Atemschutzapparat mit offenem Kreislauf, der mit Druckluft funktioniert und außen an der chemischen Schutzkleidung getragen wird.
- 1c: mit einem Überdruckatemgerät, z.B. Luftzufuhr.

Typ 2 - chemische Schutzkombination «nicht gasundurchlässig»

Chemische Schutzkombination, "nicht gasundurchlässig", mit Atemluftzufuhr unter Druck.

EN 1149 Antistatische Schutzkleidung (zurück zur Übersicht)

Antistatische Schutzkleidung dient dazu, das Risiko von Funkenbildung oder eines starken Stromschlages aufgrund der Ansammlung von elektrischer Ladung am Körper zu vermeiden. Sie wird vor allem in Umgebungen getragen, in denen ein Explosionsrisiko besteht: Chemiefabriken, Raffinerien, Waffenfabriken, Minen. Oft wird sie auch zum Schutz vor Materialien, die empfindlich auf elektrische Ladung reagieren, verwendet, beispielsweise bei der Herstellung von elektronischen Geräten oder der Montage von Halbleitern. Schließlich kommt sie in Werkstätten / Produktionshallen mit kontrollierter Atmosphäre zum Einsatz, wie beispielsweise in Autolackierungswerkstätten, mit dem Ziel, den Ausstoß von Teilchen, die sich auf der Karosserielackierung ablagern könnten, zu vermeiden. Die antistatische Wirkung kann durch eine Verarbeitung, die die Bildung von elektrostatischen Ladungen begrenzt, erreicht werden, oder indem Kohlenstoff- oder Metallfäden in das Kleidungsstück eingewoben werden, die deren Entladung fördern. Die elektrostatischen Eigenschaften der Schutzkleidung werden in einer Reihe europäischer Normen definiert:

EN 1149-1 Oberflächenwiderstand (Prüfmethode und Anforderungen).
Mit einem dieser Norm entsprechenden Kleidungsstück wird der Träger direkt (z.B. durch Verwendung einer Metalllitze) oder durch leitende Schuhe geerdet.

EN 1149-3 Prüfmethoden, um die Schwächung der Ladung zu messen.
Dieser Norm entsprechende Kleidungsstücke sind durch Induktion antistatisch, sie laden sich nicht elektrisch auf, es ist also keine Erdung nötig.

EN 1149-5 Leistungsanforderungen an Material und Konstruktionsanforderungen.
Diese Kleidung wird getragen, um zu verhindern, dass durch elektrostatische Aufladung Funken entstehen, die einen Brand oder Explosionen verursachen können.

EN ISO 11611 Schutzkleidung für Schweißen und verwandte Verfahren (zurück zur Übersicht)

Diese Kleidung schützt vor Schweißspritzern, kurzem Flammenkontakt und Strahlungswärme und minimiert Stromschlag (bei versehentlichem Kontakt von +/- 100V). Die Norm beschreibt die grundlegenden Mindestsicherheitsanforderungen und Testverfahren für Schutzkleidung, einschließlich des Kopf- und Fußschutzes, die entworfen wurde, um den Körper des Trägers zu schützen und die beim Schweißen und bei verwandten Verfahren getragen werden soll.

A1: Die Kleidung entspricht den Anforderungen für eine begrenzte Flammenausbreitung bei Oberflächenbeflammung.

A2: Die Kleidung entspricht den Anforderungen für eine begrenzte Flammenausbreitung bei Randbeflammung.
- Einteilung in 2 Klassen: Klasse 1 bietet Schutz vor weniger gefährlichen Schweißtechniken und Situationen, die durch niedrigere Niveaus von Spritzern und Strahlungswärme verursacht werden, während Klasse 2 vor gefährlicheren Schweißtechniken und Situationen schützt, die durch höhere Niveaus von Spritzern und Strahlungswärme verursacht werden.

EN ISO 11612 Hitzebeständige Bekleidung (zurück zur Übersicht)

Kleidung zum Schutz gegen Hitze und Flammen, wenn Kleidung mit begrenzter Flammenausbreitung erforderlich ist und der Anwender Strahlungswärme, Konvektionswärme oder geschmolzenen Metallen ausgesetzt werden kann. Diese Norm spezifiziert Leistungsanforderungen für Kleidungsstücke, die entworfen wurden, um den Körper des Trägers vor Hitze und Feuer, außer den Händen, zu schützen.

A1, A2 steht für begrenzte Flammenausbreitung: A1: Oberflächenzündung A2: Randzündung
B steht für Konvektionswärme, 3 zu erreichende Niveaus: B1, B2, B3 wobei 3 das höchste Niveau ist.
C steht für Strahlungswärme, 4 zu erreichende Niveaus: C1, C2, C3, C4, wobei 4 das höchste Niveau ist.
D steht für Aluminiumspritzer, 3 zu erreichende Niveaus: D1, D2, D3, wobei 3 das höchste Niveau ist.
E steht für Eisenspritzer, 3 zu erreichende Niveaus: E1, E2, E3, wobei 3 das höchste Niveau ist.

Kann ein Stoff geschmolzenes Aluminium widerstehen, ist er normalerweise auch geeignet für geschmolzene Aluminiumbronze und geschmolzene Mineralien. Kann ein Stoff geschmolzenem Eisen widerstehen, ist er normalerweise auch geeignet für geschmolzenes Kupfer, geschmolzenes Phosphor und geschmolzenes Messing. Wenn Sie mit anderen geschmolzenen Metallen und Legierungen als Aluminium (D) und Eisen (E) arbeiten, wenden Sie sich an uns. Wir finden den passenden Stoff für Ihre Risikobewertung.

EN 12477 Schutzhandschuhe für Schweißer (zurück zur Übersicht)

Schutzhandschuhe für Schweißer werden in der Ausführung A und B unterteilt. Die beiden Ausführungen müssen in folgenden Kriterien geprüft werden und je nach Ausführung die jeweiligen Mindest-Leistungsstufen erreichen.

Bei bestandener Prüfung sind die Handschuhe mit der Nummer der Norm und dem Buchstaben der Ausführung zu kennzeichnen. Beispiel: EN 12477-A oder 12477-B. Die Anforderungen der Ausführung A sind höher als die der Ausführung B!

Anforderung
Test nach
Mindestleistungstufen
 
CE-Norm
A
B
Abriebfestigkeit
EN 388
2
1
Fallschnittbeständigkeit
EN 388
1
1
Weiterreißfestigkeit
EN 388
2
1
Einstichbeständigkeit
EN 388
2
1
Brennverhalten
EN 388
3
2
Kontaktwärmebeständigkeit
EN 388
1
1
Konvektionswärmebeständigkeit
EN 388
2
0
Beständigkeit gegen kleine
Spritzer geschmolzenen Metalls
EN 388
3
2
Fingerfertigkeit
EN 388
1
4

 

EN 13034 Typ 6 Chemikalienschutz (zurück zur Übersicht)

Schutzkleidung mit eingeschränkter Schutzwirkung gegen die Einwirkung kleiner Mengen verprühter (flüssige Aerosole, Spray) oder verspritzter (mit niedrigem Druck auftreffende) Chemikalien geringer Gefährlichkeit. Keine vollständige Barriere gegen Flüssigkeitspermeation, da der Anwender bei Kontamination rechtzeitig geeignete Maßnahmen treffen kann. Die Schutzkleidung wird z.B. in der Chemie- und Erdölindustrie sowie der Labortechnik eingesetzt.

Das Material, aus dem diese Schutzkleidung besteht, erfüllt die lt. Norm festgelegten Prüfanforderungen an (kann je nach Bekleidung abweichen):

- Abriebfestigkeit Klasse 6 > 2.000 Touren
- Weiterreißfestigkeit Klasse 2 > 20 N
- Zugfestigkeit Klasse 5 > 500 N
- Durchstichfestigkeit Klasse 2 > 10 N
- Flüssigkeitsabweisung (R = Repellency)
- Widerstand gegen das Durchdringen von Flüssigkeiten (P = Penetration)
- Widerstand gegen Entflammung

Jede der Anforderungen wird in Leistungsstufen klassifiziert. Diese sind in der EN 14325, Prüfverfahren und Leistungseinstufung von Materialien, Nähte, Verbindungen und Verbünde erfasst.

Die Prüfungen von R und P erfolgen mit Referenzchemikalien H2SO4 (30%ig).

NaOH (10%ig), o-Xylen (Lösungsmittel, unverdünnt), Butan-1-ol (Lösungsmittel, unverdünnt). Es ist darauf zu achten, das eine Übertragung der Ergebnisse auf andere Chemikalien nicht möglich ist bzw. die Durchführung entsprechende Zusatzprüfungen erfordert.

Leistungsstufen
- 30% H2SO4 R = Klasse 3, P = Klasse 3
- 10% NaOH R = Klasse 3, P = Klasse 3

Klasse 3 = R > 95%, P < 1%
Klasse 2 = R > 90%, P < 5%
Klasse 1 = R > 80%, P < 10%

Diese Bekleidung schützt nicht vor organischen Lösungsmitteln. Die Fluorcarbonausrüstung muss nach jeder Wäsche nachgerüstet werden.

Warnung: der Schutz vor anderen Chemikalien ist zu prüfen. Auf eine beschränkte Tragedauer ist zu achten. Wird diese überschritten, kann aufgrund der Isolation ein Hitzestress entstehen. Bei Kontamination der Kleidung mit Chemikalien ist beim Ausziehen Körperkontakt sowie Kontakt zu Unterkleidung zu vermeiden. Um einen optimalen Schutz weiterhin zu gewährleisten, ist die kontanimierte Bekleidung umgehend fachgerecht zu reinigen. Vor jedem Gebrauch muss die Kleidung auf evtl. Beschädigungen untersucht werden. Bei Zweifel soll die Kleidung sofort vernichtet und ersetzt werden.

EN 13982-1 Partikeldichte Schutzkleidung (zurück zur Übersicht)

Leistungsanforderungen an Schutzkleidung gegen chemische Produkte, die einen Ganzkörperschutz vor in der Luft transportierten Festteilchen gewährt (Kleidung vom Typ 5).

Diese Norm legt die Minimalanforderungen für chemische Schutzkleidung gegen das Eindringen von in der Luft gelösten Festteilchen (Typ 5) fest. Diese Kleidung schützt den ganzen Körper, z.B. den Rumpf, die Arme und die Beine. Kombinationen aus einem oder zwei Stücken sind möglich. Mit oder ohne Maske oder Okular, mit oder ohne Fußschutz.

EN 14058 Kleidungsstück zum Schutz vor kaltem Klima (zurück zur Übersicht)

Diese Norm legt die Anforderungen und die Prüfmethoden für Kleidungsstücke (Westen, Jacken, Mäntel, Hosen) zum Schutz vor kaltem Klima fest.

Diese Kleidungsstücke werden bei gemäßigter kalter Temperatur (-5°C und mehr) zum Schutz vor örtlichen Erfrierungen an der Haut getragen. Sie werden nicht nur bei Tätigkeiten im Freien, wie z.B. in der Bauindustrie, verwendet, sondern auch bei Indoor-Tätigkeiten, wie z.B. in der Nahrungsindustrie.

In diesen Fällen ist es nicht immer erforderlich, dass die Kleidungsstücke aus undurchlässigem oder wasserdichtem Material bestehen. Die entsprechende Anforderung erscheint also in der vorliegenden Norm nur optional.

EN 14116 Schutz gegen Hitze und Flammen. (zurück zur Übersicht)

Diese Norm gilt häufig für Kleidung und Zubehör mit einem niedrigeren Flammschutzgrad, wie z.B. Warnwesten, Regenbekleidung, Knieschützer und Socken. Es findet eine Unterteilung in drei Klassen statt, wobei Index 3 die höchste Stufe darstellt. Kleidungsstücke mit Index 3 sollten in Verbindung mit Kleidungsstücken getragen werden, die gemäß EN ISO 11612 zertifiziert sind. (Kleidungsstücke mit Index 1 sollten nicht direkt auf der Haut getragen werden.

EN 14387 Atemschutzgeräte-Gas und Kombinationsfilter (zurück zur Übersicht)

Diese Norm beschreibt die Prüfverfahren zur Gewährleistung der Schlag- und Stoßfestigkeit, der Temperaturbeständigkeit, der Feuchtigkeitsfestigkeit, der Beständigkeit in korrosiven Umgebungen, der mechanischen Festigkeit und des Atemwiderstandes.

EN 14605 Schutzkleidung gegen flüssige chemische Produkte (zurück zur Übersicht)

Anforderungen an chemische Schutzkleidung, bei der die Verbindungsstücke zwischen den einzelnen Teilen des Kleidungsstückes flüssigkeitsundurchlässig (Typ 3) oder undurchlässig für Vernebelungen sind (Typ 4). Eingeschlossen sind Kleidungsstücke, die nur bestimmte Körperteile schützen (Typ PB (3) und PB (4)).

Diese Norm legt die Minimalanforderungen an folgende Typen von wiederverwendbarer oder für mehrfachen Gebrauch bestimmter chemischer Schutzkleidung fest.
- Kleidungsstücke mit Ganzkörperschutz, ausgestattet mit flüssigkeitsundurchlässigen Verbindungsstücken zwischen den einzelnen Teilen des Kleidungsstückes (Typ 3 flüssigkeitsundurchlässige Kleidung);
- Kleidungsstücke mit Ganzkörperschutz, ausgestattet mit nebelundurchlässigen Verbindungsstücken zwischen den einzelnen Teilen des Kleidungsstückes (Typ 4 nebelundurchlässige Kleidung).

Bitte beachten: früher hießen die Normen EN 1512 (Typ 4) und EN 1513 (Typ 3).

EN ISO 20471 Warnkleidung (zurück zur Übersicht)

Hierbei handelt es sich um eine überarbeitete Warnschutz-Norm (bisher EN 471). Ein wichtiger Aspekt sind bei Westen / Jacken / Shirts nach dieser neuen, überarbeiteten Norm, die Überarbeitung der Reflexstreifen. Zusätzlich zu den bisher je 2 horizontalen Reflexstreifen, werden hier auch 2 vertikale Reflexstreifen auf die Bekleidung angebracht. Umgangssprachlich wird hier oft von Hosenträger-Reflexstreifen gesprochen. Weitere Änderungen umfassen die Prüfanforderungen.

IEC 61482-2 / EN 61482-1-1 / EN 61482-1-2 (zurück zur Übersicht)

Diese Norm definiert die Anforderungen an Schutzkleidung für elektrische Arbeiten an offener elektrischer Ausrüstung oder wenn ein System geöffnet werden muss und die Gefahr für einen Lichtbogen besteht. Kleidungsstücke mit Lichtbogenschutz fallen in der PSA-Richtlinie unter Kategorie III. Stoffeigenschaften und Design des Kleidungsstücks sind wichtige Parameter bei der CE-Kennzeichnung von Kleidungsstücken mit Lichtbogenschutz.

Ist Schutzkleidung gemäß IEC 61482-2 zertifiziert, wurden beide Prüfverfahren für einen Lichtbogen ausgeführt:
EN 61482-1-1 Open Arc Test im Mittelspannungsbereich (> 1000 V) und EN 61482-1-2 Box-Test im Niederspannungsbereich (400 V). Beide Test umfassen verschiedene Gefahrengrade.

Die Ergebnisse des offenen Lichtbogentests ergeben einen ARC RATING; ATPV-Wert (Arc Thermal Performance Value) und bzw. oder einen EBT50-Wert (Energy Break Open Threshold), ein Lichtbogenbewertungssystem für Flammschutzstoffe-/stoffschichten. Das Ergebnis wird in cal/cm² angegeben und sagt voraus, dass diese Energie eine Hautverbrennung zweiten Grades (mit einer Wahrscheinlichkeit von 50%) verursachen wird. Der Wert unterstützt Sie bei der Auswahl des korrekten Schutzgrads.

EN 61482-1-1 Offener Lichtbogentest - Prüft den Schutzgrad des Kleidungsstücks anhand eines offenen Lichtbogens. Das Ergebnis wird in vier PSA-Kategorien unterteilt (früher bezeichnet als Gefahrenrisikokategorie bzw. HRC; Hazard Risk Category). Wir empfehlen, dass die Außenschicht mindestens 8 cal/cm² erreicht.
PSA 1 - 4-8 cal/cm²
PSA 2 - 8-25 cal/cm²
PSA 3 - 25-40 cal/cm²
PSA 4 - >40 cal/cm²

EN 61482-1-2 Box-Test - Prüft die Schutzklasse des Kleidungsstücks anhand eines begrenzten und direkten Lichtbogens.
Klasse 1 - 168 kJ (4 kA, 400 V)
Klasse 2 - 320 kJ (7 kA, 400 V)
Eine einzelne Bekleidungsschicht entspricht in den meisten Fällen Klasse 1. Für Klasse 2 wird ein System aus 2 oder 3 Schichten bzw. ein dickeres Kleidungsstück, wie z.B. Winterbekleidung, empfohlen.